Schweizer Preis für Bildungsforschung

Preis

Zweck

Mit dem Schweizer Preis für Bildungsforschung wird alle zwei Jahre innovative und exzellente Forschung auf dem Gebiet der Bildungsforschung prämiert, die einen herausragenden Beitrag zur Steuerung des Schweizer Bildungswesens leistet. Die Preissumme beträgt 10‘000 bis 25‘000 Franken.

Der Preis richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Schweiz im Bereich der Bildungsforschung tätig sind. Eingereicht werden können jüngere empirische Arbeiten, die in einer wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert sind.

Der Schweizer Preis für Bildungsforschung wird durch den Koordinationsausschuss Bildungsmonitoring auf Vorschlag einer internationalen Jury vergeben. Der Koordinationsausschuss Bildungsmonitoring ist das gemeinsame Organ von Bund und Kantonen, dem die Durchführung des Bildungsmonitorings obliegt. Der Koordinationsausschuss ist im Weiteren auch für die Aufgaben der ehemaligen Koordinationskonferenz Bildungsforschung (CORECHED) zuständig. Die SKBF organisiert im Auftrag des Koordinationsausschusses die Durchführung des Preises.

Jury

Mitglieder der wissenschaftlichen Preisjury sind:

Prof. Dr. Cordula Artelt, Universität Bamberg, Deutschland

Prof. Dr. Marc Demeuse, Universität Mons, Belgien

Prof. Dr. Dominique Joye, Universität Lausanne, Schweiz

Prof. Dr. Olaf Köller, IPN Kiel, Deutschland

Prof. Dr. Katharina Spiess, DIW Berlin, Deutschland
 

Bildungsforschungspreis 2019

Der Schweizer Preis für Bildungsforschung 2019 geht an Benedetto Lepori, Andrea Bonaccorsi und Marco Seeber für eine Arbeit zum Thema Internationalisierung der Hochschulen.
Der durch Bund und Kantone verliehene Schweizer Preis für Bildungsforschung geht dieses Jahr an Prof. Dr. Benedetto Lepori, Università della Svizzera italiana, an Prof. Dr. Marco Seeber, Universität Agder (Norwegen) sowie an Prof. Dr. Andrea Bonaccorsi, Universität Pisa (Italien).
Die prämierte Arbeit untersucht den Wettbewerb zwischen europäischen Hochschulen um gute Forscherinnen und Forscher und zeigt, dass die Eigenschaften eines Landes wie etwa die Wirtschaftskraft oder das Wissenschaftssystem wichtiger sind für die Attraktivität als die Merkmale einer bestimmten Hochschule. Der Preis wird heute im Rahmen einer Feier in Bern unter Beisein des Bildungsministers Guy Parmelin und der EDK-Präsidentin Silvia Steiner überreicht.

Link: Pressetexte (PDF)
Link: Prämierter Artikel, veröffentlicht in der Zeitschrift Research Policy