Schweizer Preis für Bildungsforschung

Preis

Zweck

Mit dem Schweizer Preis für Bildungsforschung wird alle zwei Jahre innovative und exzellente Forschung auf dem Gebiet der Bildungsforschung prämiert, die einen herausragenden Beitrag zur Steuerung des Schweizer Bildungswesens leistet. Die Preissumme beträgt 10‘000 bis 25‘000 Franken.

Der Preis richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Schweiz im Bereich der Bildungsforschung tätig sind. Eingereicht werden können jüngere empirische Arbeiten, die in einer wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert sind.

Der Schweizer Preis für Bildungsforschung wird durch den Koordinationsausschuss Bildungsmonitoring auf Vorschlag einer internationalen Jury vergeben. Der Koordinationsausschuss Bildungsmonitoring ist das gemeinsame Organ von Bund und Kantonen, dem die Durchführung des Bildungsmonitorings obliegt. Der Koordinationsausschuss ist im Weiteren auch für die Aufgaben der ehemaligen Koordinationskonferenz Bildungsforschung (CORECHED) zuständig. Die SKBF organisiert im Auftrag des Koordinationsausschusses die Durchführung des Preises.

Jury

Mitglieder der wissenschaftlichen Preisjury sind:
Prof. Dr. Cordula Artelt, Universität Bamberg, Deutschland
Prof. Dr. Marc Demeuse, Universität Mons, Belgien
Prof. Dr. Dominique Joye, Universität Lausanne, Schweiz
Prof. Dr. Olaf Köller, IPN Kiel, Deutschland
Prof. Dr. Katharina Spiess, DIW Berlin, Deutschland
 

Bildungsforschungspreis 2021

Der Schweizer Preis für Bildungsforschung 2021 geht an Beatrix Eugster, Simone Balestra und Helge Liebert. Sie werden für Ihre Arbeit zum Thema der schulischen Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf ausgezeichnet.

Der Schweizer Preis für Bildungsforschung wurde dieses Jahr bereits zum achten Mal verliehen. Mit dem Preis zeichnen die für das Bildungsmonitoring verantwortlichen Behörden von Bund und Kantonen Forschung aus, die einen relevanten Beitrag zur Steuerung des Bildungssystems leistet. Der Preis ging dieses Jahr an Prof. Dr. Beatrix Eugster und Dr. Simone Balestra von der Universität St. Gallen sowie an Dr. Helge Liebert von der Universität Zürich. Mit ihrer Arbeit ermöglichen die Forschenden erstmals fundierte Aussagen über die Auswirkungen der Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf in der Schweiz. Ihre Befunde haben insbesondere Implikationen für die Zuteilungspraxis an den Schulen. 

Der Preis wurde im Rahmen einer Feier in Bern unter Beisein des Vorstehers des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, Bundespräsident Guy Parmelin, und der Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungs­direktoren, Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner (Zürich), an die Forschenden übergeben.

Pressetext (PDF)

Simone Balestra, Beatrix Eugster, Helge Liebert; Peers with Special Needs: Effects and Policies. The Review of Economics and Statistics 2020; doi: https://doi.org/10.1162/rest_a_00960$

Ansprache von Bundespräsident Guy Parmelin anlässlich der Preisverleihung

 

Regierungsrat Stefan Kölliker, Präsident Universitätsrat Universität SG, Bundespräsident Guy Parmelin, Prof. Dr. Beatrix Eugster, Dr. Simone Ballestra, Dr. Helge Liebert, Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner, EDK-Präsidentin, Prof. Dr. Ludger Woessmann